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Marathon: #7: 40. Essen Baldeneysee Marathon
veröffentlicht 13.10.2002, 23:25 Uhr
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Laufen13.10.2002: Essen in 3:52:57

Essen Marathon
Da wohne und arbeite ich 10 Jahre in Essen und kriege ?berhaupt nicht mit, da? der ?ltester deutsche Marathon allj?hrlich seit 1963 am Baldeneysee ausgetragen wird.

Viele freudige Erinnerungen verbinden mich mit dem Baldeneysee. Doch der Marathonlauf sollte erst jetzt dazu geh?ren. Die Strecke ist mir sehr vertraut, bin ich doch fr?her unz?hlige Runden um den See geskatet oder auch langmarschiert (meine Vergangenheit l??t mich eben nicht los).<


Fr?hzeitig habe ich mich festgelegt, zum Jubil?um am 13. Oktober '02 in Essen zu starten. So ging es Samstagmittag zur?ck nach Essen und zum Besuch meiner liebgewonnenen Freunde. Die TuSEM-Organisation ist perfekt. Viele Hinweisschilder weisen den Weg. In der RaB-Turnhalle habe ich meine Startunterlagen in Null-Komma-Nichts erhalten und nat?rlich das ?bliche Schnickschnack im Beutel. Leider habe ich bei der Tombola nichts gewonnen; die Zypernreise mit Marathon w?re schon sch?n gewesen. Die ?bliche Nudelparty gibt es ?brigens nicht in Essen. Das hole ich aber abends im kleinen Kreise nach.Am Sonntag gehts fr?h raus aus den Federn. Erst noch eine wenig Formel-1, dann zum See. Ich parke auf einem Privatparkplatz am Schlo? Baldeney. Exklusiv! Im Clubhaus des WSB habe ich nach dem Lauf meine Privatumkleide und -dusche. Extrahei?. Die brauche ich auch, denn das Thermometer zeigt mickrige 9?C an. Noch schnell die Eigenverpflegung abgeben, dann fertigmachen. Ich entschlie?e mich zu langer Hose und 1/2-Armshirt mit Passtschon98-Singlet dr?ber. Also: halb-hart ;-)Um 9:45h begebe ich mich zum Start. Da treffe ich dann auf J?rgen, Markos Vater, 61, im Ruhestand. Ich habe im Vorfeld versprochen ihn - quasi als Hase - auf seinem ersten Marathon zu begleiten. Ich bin mir sicher, da? wir die 4 Stunden unterbieten werden k?nnen. Der Plan ist recht einfach: erstmal in Tritt kommen, dann 5:40min/km bis Km30, zuletzt etwas schneller werden.P?nktlich um 10:00 Uhr gehts los. Erstmal etwas bergan nach Werden (unsch?n mit Gegenverkehr), dann wechselnd runter-hoch-runter und am See eigentlich nur noch flach. Die erste Verpflegungsstelle findet mein Gefallen. Ein Schild zur Ank?ndigung, dann Eigenverpflegung, etwas sp?ter Wasser, Gatorade, dann Schw?mme. Die Zone ist nicht so eng wie bei anderen Marathons. So gibt es wenig Gedr?nge und man kann ohne Zeitverlust Fl?ssigkeit nachtanken. Die anderen Verflegungspunkte sind wie die Erste aufgebaut, hinzu kommen dann noch Bananen und Tee. Die Standbesatzungen haben auf mich einen kompetenten und hilfsbereiten Eindruck gemacht.Auch das Essener Publikum lie? sich zahlreich sehen und war nicht m?de, uns L?ufer anzufeuern (Besonders an einigen Powerpoints ging die Lutzi ab). Das fand ich schon beachtlich, ging es doch nicht durch typische Essener Wohngebiete. Zudem haben die Marathonis (?brigens Teilnehmerrekord beim 40) alle Parkpl?tze am See und Umgebung in Beschlag genommen.In Kupferdreh ging es dann wieder auf abgesperrte ?ffentliche Stra?en zum Wendepunkt bei Km15. Eigentlich die zweite Steigung auf der Strecke (insgesamt sind es auf den gesamten 42,195 Kilometern 26 Meter hoch und 30 Meter runter, also recht flaches Streckenprofil). Hier steht auch mein pers?nlicher Passtschon98-Anfeuerer, Thomas P. Dann zur?ck zum Start und auf die zweite Runde,; allerdings ohne die 6 Kilometer Wendepunktstrecke. Bei Kilometer 25 f?llt J?rgen unmerklich in ein kleines Leistungsloch. Wir reduzieren unmerklich das Tempo. Nach viertausend Metern gehts wieder. Inzwischen sind wir unserem Zeitplan 3 Minuten voraus. W?hrend der bisherigen Zeit ?berholten wir nur. Bei Kilometer 38 beschleunigen wir wieder und sammeln noch mehr Laufkameraden ein. Das macht Spa?! Die Zuschauermenge wird zunehmend dichter. Ich sehe mich gen?tigt uns lauthals Platz zu verschaffen. Die Laufgasse wird zusehends enger. Die Trib?nen am Regattahaus gehen im Spurttempo an uns vorbei. Noch eine Kurve und wie im Stadion geht es auf rotem Schotter dem Zielbanner entgegen. Ich lasse J?rgen vor. Jubelnd erreichen wir unser Ziel. Piep-Piep und wieder ein Erstt?ter auf der Marathondistanz, dekoriert mit einer sch?nen Medaille. Gl?ckwunsch, J?rgen!Unsere Kilometerdurchgangszeiten waren superkonstant. Insgesamt waren wir f?nf Minuten schneller als geplant. Ohne Probleme haben wir diesen Marathon bew?ltigt, immerhin mein 7. insgesamt und in diesem Jahr. Richtig kaputt waren wir nicht, alles paletti. Die Zielversorgung spricht f?r diesen Marathon. Es gab sowas wie RedBull, Kelts, K?Pi, Gatorade, CocaCola, Wasser, Bananen, Tee. Irgendwo soll es auch Massagen geben, aber die brauche ich heute nicht. Jetzt merke ich allerdings, wie die K?lte meinen K?rper zum Frieren bringt. Als verabschiede ich mich von J?rgen. Das Auslaufen f?llt leicht, es sind ca. eineinhalb Kilometer zum Clubhaus und der warmen Dusche.Den Essener Marathon m?chte ich gerne weiterempfehlen, mir hat alles super-gut gefallen.

Anmerkung: n?chste Veranstaltung: 12. Oktober 2003

Webseite: Essen Marathon
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