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Marathon: #24: 1. Freiburg-Marathon
veröffentlicht 29.03.2004, 14:47 Uhr
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Laufen

Freiburg, 28.03.2005. Marathon in 3:53:33 h.

Premiere in Freiburg: Endlich! Nach dem Medienrummel und endlosen Newslettern ist es jetzt erstmal vorbei. Dabei hat fast alles richtig gut geklappt.

Wir waren mit einer Delegation von 5 L?ufern und vier Supporter im Breisgau und erlebten einen tollen Marathon an einem wunderbaren Fr?hlingstag. Los gings allerdings schon am Samstag auf der Marathonmesse. Die hatte alles zu bieten, was man sich vorstellt. Angebote wie immer, die obligatorische Nudelparty (auch am Sonntag noch m?glich), die Ausgabe der Startunterlagen mit dem ?blichen Krimskrams. Ich habe mir noch ein Funktionsshirt zugelegt, nachdem ich mich von der Gr??e ?berzeugt hatte. Schade, warum war es nur nicht orange. H?tte viel besser ins CI gepa?t. Das w?re der Knaller gewesen.

Wir verlassen die gut erreichbare Neue Messe und bummeln durch die Altstadt. Hoch auf den Glockenturm des M?nster ist zwar keine gute Marathonvorbereitung, aber sehr lohnenswert! Planm??ig beenden wir den Tag am PS98-Stammtisch in Stegen. Nur, wo war Klaus? Ein R?tsel!

Nach einer extrem kalten Nacht (die Heizung im Hotel war ausgefallen) klingelte um 6:30 Uhr der Wecker; gelebte 5:30 Uhr aufgrund der Sommerzeitumstellung. Frisch machen mit eiskaltem Wasser und fr?hst?cken in der kalten Stube. Bei 0?C ging es die 12 Kilometer nach Freiburg zur Messe; im R?ckspiegel die aufsteigende Sonne und schneebedeckte Bergh?nge. Auf dem Parkplatz h?tten die Einweiser ein wenig mehr auf Zack sein k?nnen. Dann eilen Lisa und ich die 50 Meter rein ins Warme. Im Messerestaurant ordern wir eine hei?e Schokolade zum warm werden.

Die Menschenmenge w?chst min?tlich, es werden immer hin fast 9000 L?ufer erwartet. Offiziell waren es weniger und Finisher noch deutlich weniger. Warum m?ssen die Veranstalter immer so mit ihren aufgebauschten Anmelderzahlen hausieren? Im Ziel waren es 2674 Marathonl?ufer und 4809 Halbmarathonis, macht zusammen 7483 Finisher. Schwund: 1500!!!


Um 09:30 Uhr wird die endlose Schlange der Halbmarathonis auf die Reise geschickt. Schlagartig haben wir wieder Ruhe in der Messe und k?nnen friedlich einigen wichtigen Gesch?ften nachgehen. Mit Achim und Rainer reihe ich mich vor die Pacemakern der 4-Stundengruppe ein. Es folgt die obligatorische Ansprache, dann die dr?hnende gute-Laune-Musik. Langsam setzt sich das Feld in Bewegung. Die breite Berliner Stra?e ist ideal. Auf den ersten drei Kilometern ordnet sich das Feld. Die ?blichen Rempeleien bleiben aus. Lisa und Belinda feuern mich bereits bei Kilometer 1 an. Sehe ich schon so schlecht aus? Ich finde mein Tempo. Ein Tempo, das ich ?berhaupt nicht laufen will, soll hei?en, ich bin zu schnell.

Es geht zum ersten Mal ?ber die Dreisam. Weitere drei ?berquerungen folgen auf den n?chsten 11 Kilometern. Endlich Zuschauer! Es ist sehr beschaulich hier im Stadtteil Haslach, eben eine typische Wohngegend. Viele Autos stehen auf der Stra?e, l?stige Einbuchtungen auf der Stra?e engen das Feld ein. Es wird wieder gel?ster und die erste Verpflegung ist erreicht. Wunderbar, meinen Wasserbecher habe ich in der Hand. Brunnenwasser, billig, kostet nichts und verursacht keine Magenbeschwerden. Sanfte Linkskurve und ?ber die Ochsenbr?cke gen Innenstadt. Die Sonne spiegelt sich im rauschenden Nass der Dreisam wieder. Die Stra?e ist verflucht breit. Die Ideallinie ist nicht durch eine Blue Line gekennzeichnet. Vielleicht das n?chste Mal? Ich laufe ganz allein. Meine Mitl?ufer trotten lieber in der Schlange einander hinterher; ich spare mir diese ?berfl?ssigen Meter. Es geht ?brigens merklich bergan, noch keine Last, ich f?hle mich frisch.

Die n?chste Zuschauergruppe - Studentinnen - feuern mundartgerecht mit "Waiderlauwe" an, okay, mach ich ja! Der Hauptbahnhof ist erreicht. ?ber eine Fu?g?ngerbr?cke gehts in die Altstadt. Aber denkste, die wird nur gestreift, schon sind wir wieder am Hauptbahnhof, wo der VanMan die L?ufer namentlich begr??t. Hallo Jochen! Und bei Kilometer 8 steht Lisa und ruft mich. Ich blicke auf und sie folgt mir auf dem MTB. Die musikalische Stilrichtung am Stra?enrand ist Deutscher Schlager. Als Gas geben und weg! Wie bei den gro?en Stadtmarathons gibt es auch in Freiburg alles von Samba bis Rock, Schlager und Volksmusik, Dance und Hip Hop, Cheerleader usw.

Rechts befindet sich das M?nster. Leider nicht zu sehen, die Altstadt ist tabu f?r uns L?ufer. Dabei k?nnte man die "B?chle" abdecken und wunderbar durch die Stra?en laufen. Das auf und ab kann kein Hinderungsgrund sein. Denn flach ist der Kurs in Freiburg nicht. Pro Runde ?ber 100 H?henmeter, alle Achtung. Am Schlossberg ?berhole ich den ersten Halbmarathoni. Der hat doch 40 Minuten Vorsprung! Auf der Gegenseite rast der F?hrungswagen der Marathonis durch die Masse der Halbmarathonis. Klasse, verdammt gut geplant! An der engsten Stelle muss der sich durchw?hlen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf f?rs n?chste Jahr. Auch nicht gl?cklich, die Verpflegungsstation direkt vor das Schwabentor zu setzen. Leute hier ist es verdammt eng. Wie soll man sich bei dem Rummel den verpflegen? Reine Hetze!

In der Kart?userstra?e er?ffnet sich die beste Gelegenheit zum Frontalzusammensto?. Ohne mich, ich laufe lieber rechts. Bunte Mischung hier! Orga, hier bitte Strecke ?ndern. Aber wartet: am besten streicht ihr die Passage um Littenweiler ganz aus dem Programm. Gr?nde: nur wenige Zuschauerschwerpunkte, Strecke geht kontinuierlich bergan und ist potteenlangweilig dazu. Der Weg an der Dreisam entsch?digt zwar. Es ist sch?n etwas gr?n zu sehen und unter den bl?henden B?umen am Wasser entlang zu laufen.

Der Gegenverkehr dieses mal von der anderen Seite veranlasst mich, wieder konzentrierter zu laufen. Es geht in die Mozartstra?e mit seinen vielen sch?nen H?usern. In dieser Stra?e macht es richtig Spa?. Viele Zuschauer - darunter auch Belinda - stehen an der Strecke. Aber l?ngst nicht so viel, wie uns der Veranstalter weis machen will. Nach Herdern folgt Z?hringen. F?r viele hei?t das schon "z?hes ringen", wenn ich so in die Gesichter der L?ufer blicke. Der Spruch "l?ufst du noch, oder kriechst du schon" steht auf einem Plakat. Richtig, ich laufe und laufe.

Lisa taucht wieder auf. Ein wenig plaudern tut ganz gut. Sie r?t mir, mit dem Tempo etwas vorsichtiger zu sein. Recht hat sie! Ich drossle ein wenig. 10 Sekunden vielleicht. N?chste Streckenh?hepunkte sind der G?terbahnhof und der Hauptfriedhof. ;-) Die erste Runde ist fast geschafft. Die Stimmung im Zielbereich ist sehr gut. Viele L?ufer kommen mir mit stolzgeschwelter Brust und Medaille darauf entgegen. Die haben ihr Tagesziel erreicht. Ich laufe dagegen einfach in meine zweite Runde.

Es ist merklich weniger los. Ziemlich einsam ziehen die Marathonis in die n?chste Runde. Ich liege gut im Soll. 1:53 h. Die Stra?en sind f?r uns jetzt viel zu breit. Ich bleibe kurz stehen und lasse etwas von dem Brunnenwasser ab. Puhh, viel leichter so. Die Leute an den Verpflegungsposten machen ihre Sache ausgezeichnet. Alles klappt wie am Schn?rchen. Die Kilometer vergehen wie im Fluge. Die Zeiten bleiben konstant, auch wenn einige Kilometerschilder falsch aufgestellt wurden.

Wieder ein bekanntes Gesicht. Ich ?berhole running-pur Reporter Martin Linek und wechsele ein paar Worte mit ihm. Letzte Woche in Steinfurt war er auch einige Meter mit mir mitgelaufen. Am Schlossberg gr??t mich Belinda, dann Christine und Bertram. Auf der anderen Seite kommt mir Achim bereits entgegen, in der Kart?user Colin. Wo ist Klaus? Lisa l?sst sich Zeit und erwartet mich erst wieder auf der Gegenseite. Von M?digkeit ist bei mir noch keine Spur. Muskeln sind in Ordnung, es rollt. Rainer hat gut 5 Minuten Vorsprung, heute ist er unerreichbar f?r mich.

Nach 42 Kilometern mache ich keinen Endspurt mehr, 3:53 h ist okay. Ich bekomme sofort meine Medaille umgeh?ngt (die gelungen ist, nur das B?nzel des Sponsors?). Die Zielversorgung ist ?hnlich wie in Karlsruhe. Abgesperrter Bereich, Relaxzone. Es gibt Rosinenbrot, mein Favorit, Red Bull, Iso, Trinkjoghurt, Bars und die ?blichen Bananen. Der Ausgang ist von Zuschauern verstopft. K?nnen die sich nicht einen besseren Treffpunkt aussuchen?

Im Messerestaurant w?re zum Beispiel viel Platz gewesen. Dort wartet die ganze Mannschaft von Passtschon98. Meine Klamotten zum Umziehen liegen bereits parat. Super, Lisa. In der Halle h?tte ich warten m?ssen. Die Duschen sind kalt, also ohne mich. Au?erdem h?tte ich 200 Meter gehen m?ssen. Massage w?re ganz nett; heute brauche ich diesen zus?tzlich angebotenen Service aber nicht. Daf?r aber gerne ein Bier. Warum der Sponsor Rothaus-Brauerei kein Freibier ausschenkt, erschlie?t sich mir nicht? Also wieder mal bei Rainer, danke!

Fazit: der Freiburg-Marathon hat seine Bew?hrungsprobe bestanden. Die Strecke sollte ?berarbeitet werden. Dann haben L?ufer und Zuschauer mehr davon.

Was micht st?rt: * die Spielereien mit den Teilnehmerzahlen und * die Aussage, dass in Freiburg der Start in die Marathonsaison er?ffnet wird. Da waren andere schneller oder fr?her dran. * der Startpreis ist zu hoch. Das gibt es andere, die haben ein besseres Preis-/Leistungsverh?ltnis.


Anmerkung: Ergebnisse und weitere Infos
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