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Marathon: #6: 3. Fr?nkische Schweiz Marathon
veröffentlicht 28.09.2002, 23:25 Uhr
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Laufen29.09.2002: Forchheim - Ebermannstadt in 4:18:57

Testl?ufer f?r running-pur. Hat Spa? gemacht.

Der Fr?nkische Schweiz Marathon in der dritten Auflage hatte eigentlich alles, was sich ein L?uferherz w?nscht. Eine sehr gute Organisation, super Wetter und eine grandiose Stimmung.


Negative Aspekte fallen dabei kaum ins Gewicht. Aber der Reihe nach:
Die Orga meldet sich fortschrittlich per eMail bei mir, kl?rt letzte Punkte, Chipnummer, Verein, beantwortet meine Fragen nach Bustransfer und Startnummer. Prompt kommt auch die Anmeldebest?tigung. Anbei Skizzen vom Start und Ziel. Wichtig f?r die Parkerei. War ?brigens kein Problem. Es gab reichlich Parkraum in Ebermannstadt.

Um 4:00 Uhr gehts aus den Federn. Vor mir liegen 220 km. Die Autobahnen sind frei. Sorgen mache ich mir nur um die Temperaturangabe um 6:45 Uhr. 4?C! Auweia. In Forchheim gabel ich noch einen Anhalter auf, auch ein L?ufer, wie ich feststelle. Mit dem Zug ist er aus N?rnberg angereist und hat keine Chance, zeitgerecht zur Startnummernausgabe zu kommen. Die ?ffentlichen habe eine erste Verbindung, die um 7:45 Uhr in Ebermannstadt ankommt. Vielleicht macht sich die Orga mal Gedanken darum, ob man die Startnummern nicht gleich zuschicken kann?
Das Marathonfestzelt ist schnell erreicht. Eine l?ngere Schlange gibt es nur bei den Anmeldungen f?r die Skater und die Staffell?ufer. Die haben wohl erst die Wettervorhersage abgewartet und dann die Chance auf den Start genutzt. Ich bekomme meine Startnummer und einen Stoffkleiderbeutel (leider viel zu klein f?r Duschklamotten und eine Garnitur zum Umziehen). Dazu - wie immer - etwas Werbematerial.

Jetzt beginnt der Teil, der mich am meisten st?rt. Es geht mit dem Bus nach Forchheim zum Start. Der erste Bus startet um 7:00 Uhr der letzte um 8:00 Uhr. Fahrtzeit ca. 15 Minuten. Das hei?t, m?glicherweise eine Stunde am Start warten. Bekanntlich ist es nicht besonders warm. Also eine Stunde frieren. Betrieb an den Toilettenwagen, Gutelaunemusik aus den Lautsprechern am Startbanner. Sonst leider nichts. Ich w?rde gerne noch was trinken. In der Menschenmenge erkenne ich meinen Laufkameraden Rolf von Passtschon98. Zumindest ein bekanntes Gesicht im fernen Franken-/Bayernland.

Zum Start der Skater - etwas ungewohnt - ert?nt die Bayernhymne. Na ja, wem's gef?llt. Die Bedingungen werden jetzt immer besser, als sich die Sonne ?ber den D?chern des Paradeplatzes erhebt. Die Strahlen w?rmen richtig. Meine Uhr zeigt 13?C an. Ich kann es kaum glauben. Inzwischen habe ich auch meine Sachen in einen der LKWs abgegeben. Noch etwas Partymusik geniessen und gleich erfolgt der Startschu?.
Ziemlich gesittet geht es auf dem ersten Kilometer zu. Habe ich schon anders gesehen. Ich freue mich ?ber die zahlreichen Zuschauer an der Strecke. Viele folgen der L?uferschar, so da? wir einige immer wieder sehen. Sie sind allerbester Laune und ich auch. Ich folge Rolf. Er hat angeblich Trainingsr?ckstand und so beschlie?en wir langsam loszulaufen und eine 4 Stundenzielzeit anzupeilen. Das klappt aber nur 3 Kilometern lang, denn wir sind gut drauf und laufen unseren Stiefel runter.

Die erste Verpflegungsstation kommt nach 5 Kilometern. Es gibt Wasser und Mineralgetr?nk. Ich glaube es war Zitrone. Sp?ter kommt dann noch Waldmeister und Erdbeer dazu. Wer's mag! Bananen gibt es, nach dem wir Ebermannstadt erreicht haben. Ab da sind dann alle 2.5km weitere Erfrischungsstationen. In Ebermannstadt ist nach 16km auch die Wechselstelle f?r die Staffell?ufer und das sp?tere Ziel. Es sind gerade die schnellsten Skater eingetroffen. Die konnten auf der Strecke richtig Gas geben. Ebener Asphalt, breite Strecke und insgesamt nur leichte Erhebungen. Ich messe auf meiner Uhr insgesamt 120 Meter rauf und 82 Meter runter. Also, es war wirklich nicht sehr schwer zu laufen.

Nach dem die Gegend bis Ebermannstadt eher weitl?ufig war, beginnt sich das Tal ab da etwas zu verengen. Ich sehe grobe Felsen, einen teilweise rei?enden Bach/Flu? und nat?rlich eine alte Eisenbahnstrecke. Von weitem h?rt man schon das Tut-Tut. Hocherfreut sehe ich dann auch eine alte Dampflock mit Gefolge. Stampfend und immer wieder aufheulend rattert sie voran und an den Marathonis vorbei. Ein toller Blickfang. Ich habe inzwischen Rolf ziehen lassen. Meine Beine wollen nicht mehr richtig und so geniesse ich die Strecke und sch?ne Aussicht. In den kleinen Ortschaften tanzt richtig der B?r. Kurz vor dem Wendepunkt begleitet mich noch ein historischgekleideter Poet und muntert mich ein wenig mit seinen wohlgeformten Versen und Reimen auf. Eine tolle Idee. Dankend verabschiede ich mich von meinem Begleiter.

Rolf kommt mir bereits wieder entgegen. Er legt sich m?chtig ins Zeug. Ich schleppe mich nur noch m?hsam voran. Also schweift mein Blick wieder hoch und runter. So schaue ich mir die Ruinen etwas n?her an. Auch entdecke ich eine gr??ere Schafherde, mittendrin zwei K?he. Wo die wohl herkommen? Auf dem R?ckweg gehts dann nochmal durch einen Ort durch. Ich bin mir sicher, auf dem Hinweg sind wir hier nicht langgelaufen. Egal. Ich beneide die Zuschauer und G?ste beim Bier. Das hole ich aber nach. Das Ziel ist nicht mehr weit. Die Sonne erw?rmt die Luft auf teilweise 20?C, nur im Schatten ist es noch angenehm k?hl.

Endlich die letzte Steigung vor Ebermannstadt. Viele haben die wohl nicht mehr in Erinnerung. Nochmal letzte Kr?fte mobilisieren und dann durch das Zuschauerspalier ?ber die Ziellinie. Im Ziel gibt es gleich eine sch?ne Medaille. Ich k?mpfe mich zum Getr?nkestand durch und zische erstmal einen Becher Cola runter. Der h?tte besser schon 2km vorher ausgeschenkt werden sollen. Es gibt noch Wasser und Mineralgetr?nk und leckeren Kuchen. Die Ausschilderung zu den Duschen ist un?bersehbar. Nur, es geht den Hang hoch. Einigen m?den Finishern tuen diese letzten Meter etwas weh. Die Duschen sind lauwarm, genau richtig also. Ich gehe noch am Massagezelt vorbei und warte 15 Minuten, um mich richtig durchkneten zu lassen. Diese Gelgenheit lasse ich mir ungern entgehen. Zuletzt gehe ich noch ins Festzelt zum Nudelessen. Lecker! Ich entscheide mich f?r die Champignonsosse, freundlicherweise bekomme ich auch eine doppelte Portion. Die Ergebnislisten h?ngen auch bereits aus und so l??t die Siegerehrung auch nicht lange auf sich warten. So mu? das sein. Dann noch ein letzter Blick auf die St?nde vor dem Marathonzelt. Toll finde ich den Wagen, wo man sich die Zielzeit und Platzierung auf die Medaille gravieren lassen kann (? 4,--). Einige nutzen das auch.

Zufrieden gehe ich zur?ck zum Auto. Noch schnell orientieren, wie ich wieder hier weg komme. Die Laufstrecke ist noch einige Zeit f?r Skater, Wanderer, L?ufer oder Radfahrer im Rahmen des Verkehrsfreien Sonntags gesperrt.

Mein Fazit: Der (weite) Weg in die Fr?nkische Schweiz hat sich allemal gelohnt. Ein Lauf zum Weitersagen.


Anmerkung: n?chste Veranstaltung: 14.September 2003
#6: 3. Fr?nkische Schweiz Marathon | Anmelden bzw. neues Benutzerkonto einrichten | 0 Kommentare
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