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Marathon: #19: 21. Baden-Marathon
veröffentlicht 21.09.2003, 23:41 Uhr
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Laufen21.09.2003: Karlsruhe in 4:19:33

Bin ich m?de. Auf dem R?ckweg von Karlsruhe habe ich zweimal eine Autobahnrastst?tte angehalten, um meinen m?den Augen eine Pause zu g?nnen. Nein, nicht mehr der tollen Eindr?cke, die ich vom Baden-Marathon oder besser gesagt der Strecke mitnehme, sondern weil es gestern Abend einfach ganz sch?n sp?t wurde.

So habe ich mich bereits um 05:30 Uhr aus dem Bett gesch?lt und bin eine Stunde sp?ter bereits auf dem Weg nach Karlsruhe zum Baden-Marathon. Eine weitere Stunde sp?ter finde ich mich wieder in der 700 Meter langen Schlangen, die die Abfahrt zur Europahalle sucht. Dazwischen erlebte ich einen herrlichen Sonnenaufgang, unbeschreiblich sch?n.

Wenn ich nicht so gelassen w?re, h?tte ich mich ?ber die Witzbolde, die sich nicht in die Schlange einreihen wollen sondern sich reindr?ngeln ge?rgert. Aber es ist noch genug Zeit bis zum Start und so beruhige ich mich wieder.

Die Parkplatzeinweisung h?tte etwas genauer sein k?nnen, doch auch so bekomme ich ohne Probleme einen Parkplatz gerade mal 4 Minuten Fu?weg vom Marathonzentrum entfernt. Angekommen an der Europahalle entdecke ich buntes Treiben. Einige wenige Verkaufsst?nde bieten Equipment an, die Rei?er sind aber nicht darunter. In der Halle dann links die Ausgabe der T-Shirts. Ich bekomme auch noch eins, obwohl ich nach dem 31.07. gemeldet habe, leider nur in "L" und das passt mir garantiert, wenn ich mal nicht mehr laufen sollte. Schade, der Mann an der Ausgabe blieb standhaft.

Geradeaus ist eine Info-Stelle, die ich gleich mal auf Freundlichkeit teste. Alles klar, ich begebe mich zur Startnummernausgabe nach unten. Da warte ich genau 1 Schrecksekunde, dann wird mir mein Kuvert ausgeh?ndigt. Mein Blick schweift noch mal durch die Halle. Da sind noch ein paar Infost?nde, eine Ausgabestelle f?r Pasta (kostet 3 bzw. 4 Euro f?r L?ufer und Begleiter), reichlich Sitzgelegenheiten mit Tischen und das Siegerpodest. Ich schlendere dann noch mal zum Auto, um mich Fertigzumachen. Es bleiben 40 Minuten. Ich denke mir noch, ich h?tte das stille ?rtchen aufsuchen sollen, die Schlange vor den 8 - 10 H?uschen war nur jeweils 6 Beine lang. Als ich meinen Beutel abgeben will, steht fast ein gesamter Startblock und wartet auf Zugang zum Druckablassen. Pech! So reihe ich mich in die nicht minder lange Schlange bei der Gep?ckabgabe ein. Mein Blick zur Uhr: 08:58 Uhr. Da bleibt ja nicht mehr viel Zeit f?rs letzte Gesch?ft. In der Halle auf der T?r mit dem Schild "M?nner" warten noch drei Mann; macht hinne Jungs.

Nur wenig versp?tet komme ich in die Startaufstellung. Ebenso versp?tet ert?nt die Startfreigabe. Ich habe zwar einen blauen Punkt und k?nnte irgendwo da vorne starten, aber eine Kennzeichnung kann ich auf die schnelle nicht erkennen. Egal, ich will ja nur langsam um den Kurs eiern.

Es wird aus zwei Startbl?cken gestartet; wie in Frankfurt. Warum die auch - wie in Frankfurt - gleichzeitig auf die Reise geschickt werden, bleibt mir ein R?tsel. So setzt sich die Meute ganz langsam links und rechts in Bewegung. Diesmal komme ich viel besser in Schwung, soll hei?en langsamer und gleichm??ig. Meine Durchgangszeiten auf den ersten 32 Kilometern liegt so zwischen 5:40 und 5:50 min/km. Die Schilder mit den Kilometermarkierungen sind sehr gro?. Leider waren die Zahlen nur aus der N?he zu erkennen. Etwas deutlicher k?nnte man es schon machen. Gleich geht es mal einige Unterf?hrungen runter und wieder hoch. Und ich dachte der Kurs w?re flach. Links m?sste das Schloss liegen. Warum wir nicht direkt an so einer Sehensw?rdigkeit vorbeilaufen, verstehe ich nicht?! Entweder die Stadt steht zum Marathon oder sie will die nichtlaufenden Touristen nicht einmal f?r eine halbe Stunde vergraulen. Ein bisschen Attraktivit?t h?tte der Marathon schon verdient. Auch andere sehenswerten Punkte liegen nicht auf der Route. Schade, ausgesprochen Schade. Einziger sch?ner Abschnitt ist im Bereich von Kilometer 12 bis 14, als es durch den Wald ging. Allerdings waren da im Bereich 4 Stundenendzeit oder 1:50 Endzeit Halbmarathon die Wege reichlich eng.

Nach Kilometer 7 gibt es endlich bei Kilometer 16,5 wieder ein Hauch von guter Stimmung. Alles andere ist einfach zu wenig gewesen. Ich glaube, die Karlsruher haben sich extra versteckt oder sind alle ver(r)eist. Es folgen die drei Kilometer, die wir Marathonis dreimal, die Walker zweimal und die Halbmarathonis einmal ablaufen m?ssen. Okay, so schlecht ist dieser Abschnitt nicht, im Gegenteil, es ist der zweitbeste Abschnitt nach dem Wald, weil auch im Wald. Da erwartet man kaum Zuschauer und ist mit sich selbst besch?ftigt. Die beiden Spitzenl?ufer sehe ich noch vorbeihuschen. Doch ein Abstand von ?ber eine Minute liegt schon zwischen ihnen. Der Mann mit der Nummer 1 siegt auch unangefochten mit noch gr??erem Vorsprung. : Ergebnisse bei Championchip

Kurz vor der Marathonweiche gr??t mich der VanMan, dann biege ich links ab. Schlagartig wird es einsam auf der Strecke. Fast 1700 Marathonis haben diesen Weg gew?hlt. Urspr?nglich waren doch um die 2600 f?r diese Distanz gemeldet! Grund k?nnte sein, dass die Hitze so langsam zusetzt. Am letzen Sommerwochenende zeigt sich die Sonne noch mal von ihrer allerbesten Seite. Am Ende haben wir die 30?C erreicht.

F?nf Kilometer lang ist die Strecke einfach nur ?tzend langweilig. Industriegebiete an der Schnellstra?e, kaum oder noch weniger Zuschauer, keine Anhaltspunkte f?rs Auge. Den wenigen Zuschauern k?nnte man f?r ihre Anfeuerung pers?nlich danken. Aber vielleicht wird es ja noch richtig stimmungsvoll, irgendwo. Pustekuchen! Nach Kilometer 28 wird es f?r einige Momente besser. Drei Stimmungsnester innerhalb von zwei Kilometern. Na also, die Badenser kommen doch noch aus ihrer Haut. Man sagt den Hamburgern nach, sie seien k?hl. Nun wei? ich, wer die besseren Norddeutschen sind!

Bei Kilometer 32 folgt die oben beschriebene 3 Kilometer-Mehrfach-Laufpassage. Dann die Wendepunktstrecke in Form eines Golfschl?gers. Hier treffe ich auch auf das Feld der Walker, die um 10:30 Uhr gestartet sind. Ich reihe mich zeitweise auch in diese Schar ein, denn mir gehen massiv die Kr?fte aus. An der Wende dann registriere ich erst, wie ungewohnt oft ich die Sanit?ter und Rettungswagen im Einsatz gesehen habe. Ich bin reichlich erschrocken. Es kann doch nicht nur an der hohen Temperatur liegen? Oder doch?

Verpflegung gab es nur alle 5 Kilometer. Daf?r aber reichlich. Wasser, Iso von Maxim, Apfelsaftschorle, auch wie ?blich Bananen und au?ergew?hnlich Energieriegel auch von Maxim. Bei Kilometer 19 klappte die Versorgung aufgrund des Ansturms in diesem Bereich nur zu 90 Prozent. Sonst waren die freiwilligen Helfer super auf Zack. Ab und zu gab es kleine Versorgungsst?nde vom Diabetikerbund. Gartenschlauchduschen gab es aber leider nur selten.

Noch einmal kann ich zwischen 36 und 37 einen Schnitt von 6:00 min/km stoppen, ansonsten wechsle ich zwischen den Gangarten ein wenig ab. Noch mal beim VanMan vorbei, dann wieder mal eine Unterf?hrung (einige ?berf?hrungen habe ich vergessen zu erw?hnen) und dann sind es nur noch 1200 Meter.

So am kleinen Fluss ist es recht niedlich. Die Zuschauer an der Strecke sind vielfach Teilnehmer mit Familie. Dann gehts rechts hoch zur Europahalle, unter dem Zielbanner her, Medaille umgeh?ngt und zufrieden sein in den "Runner's Heaven". Ja, so hei?t das Ding.

Hier konnte man erst mal in Ruhe Kraft sch?pfen. Es gab reichlich zu trinken, auch Bier (auch alkoholfrei), Brezel, ?pfel, Bananen und Trinkjoghurt usw. Das ist wirklich Spitze und unbedingt nachahmenswert. Endlich mal ein Veranstalter, der sich um die Teilnehmer im Ziel so richtig bem?ht.

Ersch?pft, aber zufrieden gehe ich r?ber zur Halle. Davor noch mehr Trubel, ich komme kaum durch. F?r die Kinder gibt es Spielm?glichkeiten, f?r alle Buden und St?nde f?r das leibliche Wohl. Ich hole mein Gep?ck, ist noch da. Dann zur Dusche. Die Umkleide ist nicht ?berf?llt, unisex, eben reichlich Platz f?r alle. Die Duschen sind auch warm, Klasse.

H?tte ich jetzt Geld mit, h?tte ich mir ein paar Spaghetti einverleibt, schade, leider nicht. Ist ?brigens eine gute Idee, die Pastaparty in selektierte Gastst?tten der Initiative "LebensART" zu verlegen. Ich bin eh kein Freund von diesen Massen-Pasta-Parties. Das w?re eine sch?ne Alternative und eh inzwischen Usus, woanders hinzugehen.

Res?mierend hat mir der Baden-Marathon eigentlich sehr gut von der Organisation, vom Preis/Leistungsaspekt her gefallen. Nur die Strecke ist in meinen Augen sehr verbesserungsbed?rftig. Karlsruhe k?nnte sich bestimmt von einer attraktiveren Seite zeigen. Oder man will nicht, man hat ja schon 21 Versuche hinter sich. Auch die Zuchauer k?nnten sich in gr??erer Zahl zeigen. Die Ausdauersportler w?rden es ihnen danken.

Zuletzt: Danke an die Organisation und running-pur, ich bin gerne wieder dabei.
Anmerkung: Webseite: http://www.baden-marathon.de
#19: 21. Baden-Marathon | Anmelden bzw. neues Benutzerkonto einrichten | 0 Kommentare
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