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Wenn der Rat gut ist, spielt es keine Rolle, wer ihn erteilt hat.

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Triathlon: Riesenbecker Triathlon
veröffentlicht 31.08.2003, 23:34 Uhr
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Dua-/Triathlon31.08.2003: H?rstel/Riesenbeck in 1:59:03

Etwas triathlons?chtig bin ja nach meinem ersten Versuch beim M?hlchen-Triathlon schon geworden, ich gebe es zu. Es ist einfach ein anderes Gef?hl am Wettkampf teilzunehmen. Die Vorbereitungszeit ist interessanter, die Mischung verspricht Abwechslung. Den Jubil?umstriathlon in Riesenbeck habe ich mir dann vorgenommen. Die Ausschreibung lag schon lange auf meinem Tisch. Die Meldezeit war zwar schon vor?ber, aber Lisa hat mal beim Veranstalter angerufen. Dann haben wir die Sache dingfest gemacht.

Den See haben wir dann schon mal vorab angetestet, sozusagen ein Probeschwimmen absolviert. Warm ist er nicht gerade, aber mit 17 Grad noch ertr?glich auch ohne Neo. Zumindest f?r mich, Lisa hat da doch arge Probleme mit.

Als wir dann am Sonntagmittag auf den Parkplatz einbiegen, begegnen wir sogar vertrauten Gesichtern vom MTV Kronberg. Kaum zu glauben!

Der Ansager kl?rt uns gerade ?ber die aktuellen Temperaturen auf. 17,7?C Wasser und 16?C Luft. Im Wasser muss es also angenehmer sein als in der "frischen" Sommerluft.

Jetzt aber zur Tat. Startunterlagen abholen und einchecken. Alles lief wie am Schn?rchen. Die Wechselzone ist schnell eingerichtet und wir k?nnen dem Start des Olympischen Triathlons zugucken.Imposant!

Dann n?herte sich mein Start und es kam der erste gro?e Regen. Damit wurde es auch gleich ein wenig k?lter, also doch rein ins Wasser. Lisa hat sich doch gegen den Start entschieden, die Umst?nde waren nicht so prickelnd.

Schwimmen von 700 m in 13:14 Minuten. Da stimmt aber was nicht so recht. So schnell bin ich nicht, oder man kann mich Albatros nennen.

Ich habe mich immer sch?n im Kielwasser eines eigentlich guten und schnelleren (besseren) Brustschwimmers aufgehalten. Dadurch war ich auch keinen Rangeleien ausgesetzt. Wie beim Laufen ist in diesem Fall das Drafting nach der DTU-Ordnung erlaubt. Anders sieht es allerdings auf dem Rad aus. Der Veranstalter hat mit Disqualifikation und Verlust der Startberechtigung bei allen Veranstaltungen des SV Teuto gedroht, sollte trotzdem jemand beim Windschattenfahren erwischt werden. Ganz sch?n drastische Ma?nahmen.

Dann blitzschneller Ausstieg aus dem k?hlen Nass, Neo runter vom Leib. Das hat super geklappt, ich habe kaum Zeit verloren. Der Regen hat zwischenzeitlich aufgeh?rt. Meine Radschuhe waren trotzdem voll bis oben hin. Wie in alten Dick-und-Doof-Filmen, mu?te ich meine Fu?bekleidung auswringen und die Schuhe auskippen. Ein Trauerspiel!

Dann rein in die pitsch-patsch-nassen Socken (iiigittigitt), Schuhe zugeschnallt, Startnummernband umgebunden und Helm auf zum Gebet. Dann los.

Die Radstrecke ist zweimal zu durchfahren. Insgesamt etwas ?ber 31 Kilometer. Auf dem rutschigen Asphalt haut es bestimmt den einen oder anderen hin, denke ich mir so. Also immer vorsichtig in die Kurven reinfahren. Und schon kracht es dann auch vor mir. Sieht Gott-sei-Dank nur schlimm aus. Rad richten, checken und dann kann der Pechvogel auch das Rennen fortsetzen.

Nun beginnt meine ?rgerphase. Ich ?berhole eine dichte Gruppe, die sich verabredet hat, m?glichst kr?ftesparend die Raddistanz zu ?berwinden. Na ja, nicht im Sinne der Erfindung, oder? Ich bin aber schnell an denen vorbeigefahren; sollen die doch machen, was sie f?r richtig halten. Doch die Meute h?ngt sich an mein Hinterrad. Na gut, sollen sie doch da bleiben. Wenn ein Kampfrichter kommt, sorgt der schon f?r Ordnung. Doch denkste! Kommt keiner, ich sehe nicht mal einen. Wahrscheinlich sind die nur auf der Zusatzschleife f?r die Leute von der Olympischen Distanz.

Mein ?rger richtet sich dann gezielt gegen ein Trio. Die bleiben konstant am Hinterrad, dann kommen sie mal wieder raus aus dem Windschatten, ?berholen mich gem?chlich und werden dann wieder langsamer. Man muss ja schlie?lich vorne ein bisschen mehr Kraft investieren. Mir ist die Schose aber wieder zu langsam oder ich muss noch mehr Fahrt rausnehmen. Also mit viel Geschwindigkeit am Trio vorbei und ein wenig absetzen. Na ja, wie es kommen musste, ging dieses Spiel noch eine Weile im immer gleichen Trott weiter. Bedauerlich finde ich, dass eine Frau, die auch noch aus dem Verein des Veranstalters stammt, die ganze Zeit nicht einmal vorne gefahren ist. Schlussendlich hat sie nachher sogar die WHK gewonnen. Tolles Vorbild!

Der gro?e zweite Regen setzt dann nach der ersten Runde ziemlich heftig ein. Nicht gut f?rs Tempo. Durch die Radbrille sehe ich schon bald nicht mehr viel. Also nochmal Tempo drosseln?! Gesagt getan!

Mit einem Schnitt von 34 km/h komme ich nach ungef?hr 55 Minuten zur?ck zur Wechselzone. Jetzt ist wieder Eile geboten. Schnell Schuhe wechseln, M?tze auf und los. Doch dann stehe ich etwas orientierungslos in der Gegend rum und suche den Ausgang zur Laufstrecke. Zu bl?d! Blackout! Ach ja, da lang. Die gesamte Radzeit mit den beiden Wechseln betrug 58:56 Minuten.

An der Verpflegungsstelle greife ich flink einen Becher Iso, das tut erstmal gut. Und so schaffe ich es, schnell einen angenehmen Rhythmus zu finden, in dem ich konstant laufen kann. Die einzelnen Kilometer stoppe ich um die 4:40 Minuten. Das ist f?r mich ausgeprochen gut.

Anfangs werde ich noch von vielen ?berholt. Ich kann es nicht fassen, bin ich so eine lahme Kr?cke. Dann realisiere ich, da? das die Schnelleren auf ihrer zweiten Runde sind, oder auch die Starter von der Olympischen Wettkampfdistanz. Beruhigt nehme ich mir vor, auch mal zu ?berholen, mal sehen, wie das ist. Potzblitz, das h?tte ich mir vorher schon mal sagen sollen, das motiviert zus?tzlich. Also nicht aufh?ren damit, weitermachen!

Mir f?llt auf, wie wenige gehen! Warum: hier nehmen wohl sowieso nur Leute teil, die das Ganze auch in ?hnlicher Form schon mal gepackt haben. Kaum Neulinge! Der Wettkampf ist ideal f?r die schlechteren Schwimmer, die sich nicht ?ber die 1500 Meter qu?len wollen.

Die erste Runde habe ich schnell hinter mich gebracht. Daf?r bekomme ich auch ein kleines B?ndchen f?r mein Handgelenk. Hei, Mist, dran vorbeigelaufen, nein doch nicht, da steht ja noch ein Engel. Schwuppdiwupp habe ich mein B?ndzel bekommen. Puh, jetzt darf ich mal wieder an eine Erfrischung denken.

Ich greife mir einen Becher Wasser zum Abk?hlen. Einmal ?ber den Kopf bitte. Wenig sp?ter wartet schon Lisa mit der geladenen Kamera auf mich, zielt und dr?ckt ab. Ich entsorge Brille und M?tze, die st?ren mich zur Zeit ein wenig.

Noch einmal zum Wendepunkt. Vor mir l?uft eine Triathletin, die ich neulich auch schon mal beim Laufen im Bentlager Busch in Rheine getroffen habe. Ich f?hre einen kurzen Dialog und bin schon weiter.

Ich ?berhole weiter und peile jetzt eine ganze Schar rotgekleideter Wettk?mpfer an. Vier, f?nf Leute im roten Dress. Ob die sich verabredet haben? Nein, die geh?ren unterschiedlichen Vereinen an. Nach und nach lasse ich sie hinter mir.

Nun noch einmal die kurze Waldpassage. Das macht besonders Spa?. Auf und ab, immer einen Meter hoch und runter gehts locker und leicht um die B?ume rum. Dann die Weiche. Ich zeige mein Handgelenk, Erkennungsmal B?ndzel, d.h. ich darf nach rechts auf den inneren Weg um den See herum. Das Ziel ist nicht mehr weit.

Zwei Kilometer nur noch. Ich werde jetzt auch langsam kraftlos. Auf dem weichen Weg laufe ich m?glichst um die zahlreichen Pf?tzen rum. Die Schuhe sind inzwischen auch klitschnass.

Es dr?hnt vom Ziel ziemlich laut zu mir r?ber. WEniger als einen Kilometr habe ich noch. Ich kann noch eine Zeit unter zwei Stunden schaffen. Also Gas geben.

Lisa feuert mich kurz vor der Zielgasse nochmal kr?ftig an. Dann muss ich ?ber die Matte laufen. Geschafft. Endzeit 1:59:03,95. Die nehmen es ganz genau. Gerne w?re ich noch l?nger unterwegs gewesen. Heute lief es wie am Schn?rchen.

F?r die 10 Kilometer habe ich 0:46:53 h gebraucht. Damit war ich schneller als in Wallau beim Mittsommerlauf. Wow! Das h?tte ich mir nicht tr?umen lassen.

Insgesamt wurde ich 154. und 37. meiner Altersklasse. Super, h?tte ich mir nicht in meinen k?hnsten Tr?umen vorgestellt. Realistisch betrachtet habe ich mir die 2:15 h zum Ziel gesetzt. Wahnsinn!

Zur Belohnung gab es nur f?r die Finisher ein sch?nes rotes Shirt. Lisa h?tte doch mitmachen sollen. Aber im kalten Wasser h?tte sie sich bestimmt nicht besonders wohlgef?hlt. Egal, n?chstes Jahr macht sie bestimmt mit einem Langarm-Neo mit.

Die Veranstaltung ist zu recht einer der besten und beliebtesten Traithlons in der Gegend. Er ist absolut perfekt organisiert. Man hat viel Platz, besonders in der Wechselzone, wo es auch richtige Holzst?nder f?r jeden einzelnen Teilnehmer gibt. Die Radstrecke ist flach, etwas eckig und schnell. Die Laufrunden sind ebenso eben, kurzweilig und exakt markiert. Und es gibt sogar zwei verschiedene Verpflegungspunkte auf der Runde. Die Zeitmessung mit dem Championchip f?hrt zu schnellen und problemlosen Auswertungen der Ergebnisse.

Also: was will man mehr? Die Zielverpflegung ist reichhaltig, es gibt sogar Freibier aus einer Steinfurter Brauerei.
Anmerkung: Webseite: http://www.svteuto.de/Triathlon/Tri_Start.htm
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