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Triathlon: 18. Borken Triathlon
veröffentlicht 30.08.2003, 21:15 Uhr
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Dua-/Triathlon30.08.2003: Borken in 0:57:00 h.

Der Triathlon in Borken ist unbedingt eine Reise wert. Ein idealer Einsteigerwettkampf und eine tolle Werbung f?r den Triathlon-Sport an sich. Damit w?re eigentlich auch schon alles geagt, aber ein wenig deutlicher m?chte ich schon werden.

Ziemlich spontan und kurzfristig haben wir uns f?r das Geschehen angemeldet. Weil f?r uns auch bereits f?r den Riesenbeck-Triathlon morgen entschlossen hatten, wollten wir diesmal den Trimmathlon, als 300 Meter Schwimmen - 16 Kilometer Radfahren - 3,5 Kilometer Laufen hinter uns bringen. Der andere Wettkampf hat doppelte Distanzen im Programm.

Das Wetter zeigte sich schon seit Tagen nicht von der allerbesten Seite. Es ist doch merklich k?hl geworden, ab und zu immer mal ein Schauer und grauer Himmel. Doch heute morgen strahlte die Sonne aus allen Kn?pfl?chern, dazu blauer Himmel. Doch von Dauer konnten wir uns an diesem Wetter nicht erfreuen. Schon tr?bte es ein und weitere Schauer waren zu bef?rchten. Doch an Nichtantreten war nicht zu denken, also Auto packen und los.

Nach 15 Kilometre dann, "O Schreck". Neo vergessen. Lisa will partout mit Neo schwimmen. Ich denke, so kalt kann es doch gar nicht sein. Denkste! Beim Einschwimmen bin auch ich davon ?berzeugt, ein wenig K?lteschutz k?nnte nicht schaden.

Nur wenig versp?tet aber immer noch zeitgerecht erreichen wir Borken und verfahren uns gleich mal. Das hatte aber auch was Gutes, denn auf diesem Wege sind wir irgendwann den Schildern "Radstrecke" und "Triathlon" gefolgt. Okay, wir machen gerade die Besichtigungstour f?r die Raddisziplin. So macht man aus der Not eine Tugend.

Die Beschilderung f?hrte uns dann auch direkt zum Meldepunkt. Das Areal am Pr?bsting-See ist ideal f?r die Durchf?hrung eines Triathlons.

Ausreichend Platz f?r die verschiedenen Zelte f?r die Anmeldung, die Versorgung und Promotion. Duschen direkt am Freizeithaus, Parkpl?tze ohne Ende. Die Wechselzone ist ausreichend gro?, ins Gehege kann man sich eigentlich nicht kommen.

Schnell holen wir die Unterlagen und checken die R?der ein. Der Wechselplatz ist flink hergerichtet und die mehr als ausf?hrliche Wettkampfbesprechung folgt. F?r die vielen Anf?nger und Neulinge wird das ganze Prozedere haarklein erkl?rt. Da kann doch nichts mehr schief laufen.

Es bleibt ein wenig Zeit, sich vor dem Start einzuschwimmen. Das nutze ich auch und teste gleich die Temperatur. Mehr als 17?C sind es bestimmt nicht. Aber es sind ja nur 300 Meter, wird schon gehen. Mit La-Ola-Wellen wird noch mal Stimmung gemacht. Und schon hei?t es: "Los". Einfach so.

Ich habe mich rechts postiert, kann dann ungehindert vorw?rts zur Wendeboje schwimmen. Einzig Knackpunkt ist dann unmittelbar vor der Boje. Das kriege ich aber ganz gut hin, halte mich extrem zur?ck. Mein Blick auf die Hin-Bahn zeigt mir, dass ich mich im guten Mittelfeld befinden muss. Also hat das Training schon Fr?chte getragen. Lisa befindet sich am Ende des Feldes, schwimmt aber sch?n gleichm??ig.

Ich ?berhole jetzt auch etwas m?de gewordene Mitstreiter. Die sind eindeutig ein wenig zu schnell angegangen. Ich peile den ?u?ersten rechten Rand der Ausstiegszone an. Die Zuschauer feuern uns aus allen Rohren an, das ist ein sch?nes Gef?hl.

Mit schnellen Schritten befinde ich mich an meinem Wechselplatz. Schnell greife ich mir Socken, Radschuhe, das Startnummernband und den Helm, dann gehts mit dem Rad auf die Reise.

Die Schiebezone ist relativ lang. Einige Mitstreiter werden von den Ordnungskr?ften ermahnt, nicht aufzusteigen. Im Eifer des Gefechts kann das wohl passieren.

Wie froh bin ich, dass ich von Dirk Heidelmeyer ein Rennrad ausgeliehen bekommen habe. Denn damit komme ich gleich viel schneller voran, als mit meinem alten und schweren Trekking-Bike. Gleich zu Beginn geht es eine kurze Steigung - nicht weltbewegend - hoch. Gehandicapt werden wir durch die Ger?che der neben uns befindlichen M?llkippe. Auch ein Grund kr?ftig in die Pedale zu treten. Da kommt der Puls nicht zur Ruhe. Ein Blick auf die Uhr zeigt mir sowas um die 170 an.

Das ?berholen macht richtig Laune. Die schwache Zeit vom (Brust)Schwimmen habe ich schnell wettgemacht. Mit einem Mitstreiter entwickelt sich ein sch?nes Spiel. Er ?berholt, ich ?berhole. Immer daran denkend, den Mindestabstand einzuhalten.

Von hinten h?re ich ein Motorrad anbrausen, das auf einmal konstant hinter mir bleibt. Darauf thront ein Kampfrichter, der meinen Weggef?hrten auf die fehlende Startnummer hinweist. Zu dumm, da verliert er unn?tig Zeit.

Der Kurs ist insgesamt relativ einfach und bis auf die Anfangssteigung flach. Die Form enstpricht ungef?hr einer "9". Leider ist der Bodenbelag sehr rauh, so dass ich nur mit einem Schnitt von 33,9 km/h das Ziel - besser gesagt die Wechselzone - erreiche.

Mit Volldampf n?here ich mich dem Begrenzungsbalken und h?pfe gekonnt aus den Pedalen und flitze zu meinem Platz. In Null-Komma-Nichts habe ich die Schuhe gewchselt und befinde mich schon auf der Laufstrecke.

Die f?hrt wunderh?bsch durch den Wald und am See entlang. Einzelne Wanderer und Luftschnapper schauen uns erschreckt zu. Sogar zwei Verpflegungsbereiche gibt es, die ich aber rechts und links passiere, ohne mir einen Becher zu greifen.

Nach einem Kilometer bin ich an der f?hrenden Frau dran und vorbei. Dann n?here ich mich einer Gruppe von L?ufern. So richtig komme ich aber an die nicht ran. Frust! Was ich auch versuche, ich komme einfach nicht entscheidend n?her.

Nach genau 57 Minuten erreiche ich als 39 das Ziel und werde mit einer Medaille belohnt. Na toll, ist doch was. Mit meinem Ergebnis bin ich hochzufrieden. Und im Hinblick auf den morgigen Wettkampf habe ich nicht alzu viele K?rner liegen gelassen.

Die Athletenversorgung ist voll in Ordnung. Es gibt verschiedene Sorten Obst, Wasser, Apfelsaftschorle und Waffeln. Auf Lisa muss ich gar nicht so lange warten. Wacker hat sie sich auf Platz 111 vorgek?mpft. Gleich danach beginnt es zu regnen. Eilig holen wir die R?der aus der Wechselzone ab und laden sie noch fast trocken ins Auto ein.

Der Schauer war nur von kurzer Dauer, so dass wir uns noch schnell eine Kleinigkeit vom Kuchenbuffet genehmigen, um dann dem Start des Kurztriathlons beizuwohnen. Dort starten die meisten mit einem Neo. Na sowas. Der Himmel meint es aber ?berhaupt nicht gut mit uns. Ein heftiger Regen ergie?t sich. So entschlie?en wir uns f?r den Heimweg.

Insgesamt habe ich einen tollen Wettkampf erlebt, wo einfach alles stimmt. Perfekte Organisation, stimmungsvolle Atmosph?re, sehr gutes Preis-/Leistungsverh?ltnis, ausgezeichnetet Wettkampfstrecken. Zum Weitersagen. Wenn es sich einrichten l??t, bin ich n?chstes Jahr wieder dabei.
Anmerkung: Webseite: http://www.triathlon-borken.de
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