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Triathlon: 12. Mühlchen Triathlon
veröffentlicht 10.08.2003, 21:53 Uhr
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Dua-/Triathlon10.08.2003: Darmstadt-Arheilgen in 1:06:57

Irgendwann musste es ja doch mal passieren. Ich habe klein beigegeben und mich zu einem Triathlon ?berreden lassen.

Damit ich nicht ganz bl?d dastehe, habe ich mich auch ein wenig auf diesen Premiere-Wettkampf vorbereitet und mich ?berwunden, das zu trainieren, was ich am allerwenigsten mag: schwimmen. Fast sieben Jahre war ich jetzt schon nicht schwimmen und war erstaunt, wie ich doch gegen alle Widerst?nde vorankommen kann.

So fahren wir dann Sonntagmorgen Richtung Darmstadt, genauer gesagt nach Arheilgen. Dort herrscht schon viel Trubel und wir nehmen den erst besten Parkplatz. Die Startunterlagen hat Lisa gestern bereits abgeholt, so dass wir ohne Hektik gleich die R?der einchecken k?nnen.

Gr?ndlich wird mein Helm gequetscht und gepr?ft, ob er denn im Falle eines Sturzes sicher w?re. Die Bremsen werden kurz?berpr?ft, die Aufkleber an Helm und Rad abgenommen.

Auf der Wiese ist reichlich Platz, leider sind aber keine Radst?nder aufgestellt worden. So muss das Rad sp?ter vom Boden aufgehoben werden. Die Klamotten f?r das Radfahren k?nnen entweder am Rad oder direkt im Bereich des Schwimausstiegs abgelegt werden. Dort ist es ?bersichtlicher und bequemer, deswegen entscheide ich mich f?r diese Variante.

Die zweite Wechselzone ist im Stadion ein paar Hundert Meter vom Naturfreibad - dem M?hlchen - entfernt. Dort deponiere ich ein paar Laufschuhe, Kappe, Brille und eine Trinkflasche.

Der Wettkampf kann nun beginnen, ich bin ausreichend vorbereitet. Der Start erfolgt wie ?blich in verschiedenen Startgruppen. Begonnen wird mit den Wettk?mpfen der Jugendlichen - gleichzeitig Meisterschaft - und dem Feld der Sehbehinderten. Das ist wohl einmalig in Deutschland. Ich kann diesen Startern nur meinen Respekt aussprechen.

Die zwei Frauenstartgruppen st?rzen dann als n?chstes ins Wasser. Lisa hat ihren Neo an. Eigentlich bei 28?C Wassertemperatur nicht notwendig, aber er vermittelt ihr ein gutes Gef?hl. Ich verfolge die Schwimmdisziplin, laufe am Ufer hin und her. Lisa h?lt sich ganz gut und kann sogar einige Starterinnen hinter sich lassen.

Mein Nervosit?t h?lt sich in Grenzen. Ich dusche mich kurz ab und begebe mich dann an den Rand des Wassers. Nur noch eine Minute bis zum Start.

Das Wasser ist eine eklige, gr?ne Br?he, richtiges Glibberwasser. Nach f?nf Zentimetern ist es aus mit der Sicht nach unten. Klasse!

Ich bin gerade zur Startlinie vorgeschwommen, da gehts auch direkt los. In der Aufregung dr?cke ich das falsche Kn?pfchen an der Uhr. Mist! Ich halte mich zun?chst links auf und will m?glichst ohne Behinderungen schwimmen. Schwer genug, den auf ein Mal ist das Wasser ganz sch?n in Bewegung. Daraus resultiert auch, a? ich erst mal ?berhaupt keinen Rhythmus finde und einmal einen kr?ftigen Schluck nehme. Hoffentlich gibt das keinen Durchfall!

Nach der ersten Wende l?uft es dann doch wie von Geisterhand. Z?gig kann ich mich vorarbeiten, den einen oder anderen in Schach halten und auch dran vorbeigleiten. Ich befinde mich einige Meter hinter der zweiten Wende, da startet die n?chste Gruppe. Klasse, da bin ich ja ganz gut unterwegs.
Ich sch?tze, dass ich f?r die 400 Meter ca. 11 Minuten ben?tigt habe.

Schnell und flott verl?uft der erste Wechsel und schon schiebe ich mein Rad zum Balken. Mit 30 km/h sause ich durch die Stra?en und erwarte schon mit Freude den Wald.

W?hrend der Wettkampfbesprechung wurde auf die Schotterpassagen im Wald bezug genommen. Dort solle man besonders vorsichtig fahren, weil der Schotter doch sehr grob sei. Das ist dann auch der Grund, warum man nicht unbedingt mit einem Rennrad den Wettkampf bestreiten sollte. Ein MTB oder Crossrad ist viel besser geeignet.

Am Wegesrand sehe ich auch die ersten traurigen Gestalten, die mit Luftpumpe bewaffnet sich am Hinterrad zu schaffen machen. Pech gehabt, denke ich mir nur. Im Wald wird es richtig lauschig. Langsam arbeite ich mich auf meine Vorderleute vor. Wagemutig rase ich die Gef?llstrecken runter.

An den Ecken und Kurven steht jedes Mal ein Einweiser und deutet an, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Das tue ich auch, sicher ist sicher. An der besagten Passage fahre ich z?gig ran. Inzwischen hat sich eine kleine Spur abgezeichnet, die gut zu fahren ist. So bin ich relativ schnell am Hindernis vorbei.

Leider ist der Waldparcours nur 8 Kilometer lang, dann gehts wieder auf Asphalt. Da kann ich nicht wie gew?nscht aufholen. Erstaunt endet die Fahrt auf einmal. Fast h?tte ich den Ordner umgefahren und w?re ?ber den wei?en Balken gehoppelt. Eilig schiebe ich das Rad ins Stadion, das mir gleich darauf von flei?igen H?nden abgenommen wird.

So jogge ich zu meinen Wechselplatz und trinke erst mal einen Schluck Cola, den Lisa mir hinterlassen hat. Das gut in dieser br?tenden Hitze gut, auch wenn die Cola genau K?rpertemperatur aufweist. Schnell schl?pfe ich in meine Laufschuhe, setze Brille und Kappe auf und setze mich wieder in Bewegung.

Die ersten Meter fallen mir wirklich nicht leicht. Bleischwer sind meine Beine, ich kriege kaum eins vor das andere. "Wie auf Eiern" wird der Watschelgang oft beschrieben. Genauso f?hlt es sich auch bei mir an.

Ich arbeite mich jetzt Meter um Meter vor und finde Gefallen am Laufen. Die ersten Geher lasse ich hinterm mir. Ich bin deutlich schneller unterwegs als der Rest meiner Startgruppe.

Die Strecke ist sch?n zu laufen, kompakt, schl?ngelig. Immer wieder befindet man sich in der N?he von anderen L?ufern, die schon ein wenig weiter vorangekommen oder hinter einem sind. Es gibt sogar noch eine Wasserstation mit einer Spr?hdusche aus dem Gartenschlauch. Klasse!

Die letzten beiden Kilometer vergingen wie im Fluge. Auf der langen Geraden zum M?hlchen habe ich dann auch gut Tempo machen k?nnen.

Als ich ins Stadion lief, war ich schon ein wenig entt?uscht und freudig zugleich. Entt?uscht, weil der ganze Spa? gleich vorbei sein sollte und freudig, weil gleich meinen ersten Triathlon gefinisht haben sollte. In 1:06:57 Stunden passierte ich den Zielbanner und bin direkt zum Verpflegungsstand weitergelaufen.

Da habe ich Unmengen an Ananas-, Melonen- und Bananenst?cken in mich hineingestopft, immer wieder Wasser hinterhergekippt, um das resultierende Defizit der letzten Stunde auszugleichen.

Wieder gest?rkt habe ich mir mein verdientes blaues Shirt abgeholt, um mich dann zum Erdinger-Stand durchzuarbeiten. Dort wartete schon Lisa auf mich und die anderen Passatschon98er kamen nach und nach dazu.

Nach der Siegerehrung (die sich schon sehr lange hingezogen hatte) wurde der Tria-Tag mit einer Startnummern-Tombola abgerundet, die mit wirklich sch?nen, wertvollen, aber auch sinnlosen Preisen noch richtig spannend war.

Der M?hlchen-Triathlon ist wirklich der sch?nste Einstieg in den Vielseitigkeits-Ausdauersport. Das war definitiv nicht mein letzter Triathlon.
Anmerkung: Webseite: http://www.sga-triathlon.de
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