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Marathon: #14: 4. Gutenbergmarathon Mainz
veröffentlicht 11.05.2003, 22:14 Uhr
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Laufen11.05.2003: Mainz-Marathon in 3:41:54

Ich traute meinen Augen nicht, als ich morgens aufwache. Strahlend blauer Himmel und angenehm warm. Das sollte auch im Laufe des Vormittags, Nachmittags und Abend so bleiben. Nichts vom bedeckten Himmel und Temperaturen von maximal 20?C, wie es uns die Wetterfr?sche vorhergesagt haben. Nein, Spitze waren knapp 27?C und durchschnittlich lief die Meute bei kuscheligen 23?C. Nun gut, also "same procedure as last year".

Bei Hitze laufen ist nicht so mein Ding, trotzdem konnte ich die Schmach vom letzten Jahr ausb?geln. Meine Mainz-Marathonzeit konnte ich um ?ber 1 Stunde verbessern. Nichts vom Wandertag, nein! Trotzdem habe ich auf meiner Uhr noch eine Kilometerdurchgangszeit von 5:55 min entdeckt. Na ja, es war zum Schlu? ganz sch?n hei?.

Dieser Marathon ist wirklich nach der Strecken?nderung nur w?rmstens zu empfehlen. Die zweite Runde f?hrt diesmal r?ber nach Hessen, also Mainz Kastel und Mainz-Kostheim. Das hei?t auch zweimal die Th.-Heussbr?cke ?ber den Rhein ?berqueren. Da l??t man einige K?rner mehr liegen. Es ist aber viel angenehmer zu laufen als das ?d-St?ck Richtung Weisenau und zur?ck.

Die Organisation war auch letztes Jahr schon absolut Spitze. F?r meine 23 Euro habe ich wirklich einen guten Gegenwert bekommen. Dabei habe ich nicht mal alles Gebotene in Anspruch genommen. So war ich nicht bei der Pastaparty (eigentlich war ich bisher noch bei keiner), habe mir keine Dusche und Massage geg?nnt. Den - diesmal blauen - Kleidersack mu?te ich nicht in der Garage abgeben, denn dort konnte ich direkt parken und mich am Auto umkleiden. Das Parken an der Rheingoldhalle ist im ?brigen kostenlos. Das Problem war nur dort hinzukommen.

Die Stra?ensperrungen wurden fr?hzeitig aufgebaut. Und obwohl wir schon um 07:20 in Mainz waren, mu?ten wir dreist die Sperrung der Th.-Heuss-Br?cke umfahren, um ohne Umwege zum Parkhaus zu gelangen. Da sollte die Organisation n?chstes Jahr mal nachbessern.

Auf der kleinen Marathonmesse waren Lisa und ich am Samstagmittag; etwas rumtingeln und Schn?ppchen zulegen. Besser ist es aber am Nachmittag dort hinzufahren. Dann ist es mit der Suche nach einem Parkplatz einfacher. Die Startnummernausgabe geht superschnell und unkompliziert vonstatten. Es besteht sogar die M?glichkeit zum ummelden (gegen 10 Euro Auslagen) und davon haben etliche L?ufer Gebrauch gemacht.

Die Passtschon98er treffen sich vor und nach dem Rennen am Brunnen vor dem Hilton. Nach und nach trudeln so alle ein. Nat?rlich auch die Scar der Supporter, die immer gerne gesehen werden und einen klasse Job verrichten. Die gesamte Strecke wird mit unseren Leuten ?bers?t. Da wird es auch nicht langweilig, weil man schnell mal wieder etwas Motivation einfangen kann.

In der Startaufstellung ist die Stimmung unter den L?ufern gro?artig. Leider stellt man nach den ersten Metern fest, da? da Leute sich eingereiht haben, die dort wohl offentsichtlich nichts zu suchen haben. So laufe ich gleich mal in eine Gruppe von Walkern rein. Unglaublich! Es dauert gut eine Viertelstunde, dann habe ich meinen Rhythmus gefunden.

Leider hole ich dann zu schnell liegengelassene Zeit auf und bin etwas zu rasig unterwegs. Die Wasserstellen nehme ich diesmal aber alle mit. Den Fehler vom letzten Jahr will ich nicht nochmal wiederholen. Irgendwas mu? diesmal anders gemacht werden.

Erstes Stimmungsnest ist bei Schott. Dort l??t sich nicht nur die Schicht sehen. Auch jede Menge Freunde und Familienmitglieder der Angestellten und Arbeiter haben sich dort zum Anfeuern eingefunden. Weiter geht es dann zum Karneval nach Mombach. Die machen einen heiden Rabbatz. Ruhiger wird es dann auf dem St?ck zur Innenstadt. Inka und Andrea sowie Rainer K?. sorgen f?r m?ndlichen Support.

Am Dom ist daf?r dann die H?lle los. Wie beim Stiertreiben in Pamplona werden wir durch die Gassen gejagt, um dann auf der Schlachtbank - die lange Gerade nach Weisenau - zu landen. Auf der kommen dann jede Menge Bekannte entgegen, die man mal kurz gr??en und abklatschen kann.

Marko, Frank, Ant, Mika, Gerald, Gunter, Claudia und dann schon Carlos knapp dahinter. Dietmar, Gerald und Manni bilden die n?chste Gruppe. Sie haben gut 90 Sekunden Vorsprung. Auf Rainer laufe ich direkt nach der Wende auf. Eine ganze zeitlang laufen wir zusammen. Auf dem R?ckweg sehe ich keine Lisa aber noch Eric, Gabi, Rudy und Begleitung. Knut, Rita, Volker und Bertram sehe ich erst im Ziel, viel sp?ter. Meinen Brustgurt kann ich bei Belinda und Christiane loswerden.

An der Halbmarathongasse gehen viele aus dem Rennen. Jetzt wird es etwas ruhiger auf der Stra?e. Die Br?cke ist schnell erklommen, kostet aber wirklich Kraft. Mika kommt mir mit einem wahnsinnigen Speed entgegen. Mit einem Kilometer Abstand folgen Gerald und Gunter, die sich am Scheideweg befinden. Petra feuert mich zwischen den Autos an.

Zuschauermassen sind auf dem neuen Teils?ck eher seltener zu sehen, die kennen das noch nicht. Daf?r gibt es aber Mitdenker, die ihre Gartenschl?uche zu Wasserfont?nen umbauen und uns f?r einige Sekunden K?hlung verschaffen.

Bei Kilometer 25 nehme ich mein Tempo raus. Hamburg und der Doppelpack stecken mir noch in den Knochen. Der Akku ist fast leer. Rainer bleibt bis Mombach in greifbarer N?he. Klaus puscht mich an, doch Rainer ist bald entg?ltig aus meinem Dunstkreis entschwunden. Er erreicht drei Minuten fr?her das Ziel.

Ich suche, wo es nur geht nach Schatten und bei?e mich die restlichen Kilometer durch. Auf der Mauer auf der Lauer stehen Klaus und Olga, dann wird es einsam. Auch Angela und Edgar sehe ich kurz vorm Dom nochmal. Edgar l?gt, wenn er meint, ich sehe noch ganz gut aus. Ich freue mich auf ihren Bericht vom Marathon de Sables, der leider immer noch nicht fertig gestellt wurde. Macht hinne!

Das Ziel ist nur noch zwei Kilometer entfernt. Die Zuschauer sind dicht an dicht gedr?ngt. Jetzt geht es mit Schwung nochmal runter. Die Zielgerade ist erreicht. Der Ansager macht seinen Job, ruft meinen Namen auf und schon ist der Marathon zu Ende. Die Medaille wird nicht umgeh?ngt sondern ?bergeben, auch was Neues.

Die Zielverpflegung ist etwas mager. Keine Banane mehr f?r 3:42-Finisher, nur Wasser und Iso. Dann kramt man nochmal tr?ben Appelsaft raus, da nehme ich mir mal ein P?ckchen von. Vielleicht k?nnen die Leute von der Versorgung auch mal an die Marathonis denken und nicht alle Vorr?te den Sch?lern und Halbmarathonis zum Fra? vorwerfen.

Was richtiges zu trinken bekomme ich dann erst am Brunnen. Ein sch?nes Wei?bier! Die Abk?hlung hole ich mir im Wasser, rein da samt Schuhen. Eine wahre Wolltat! Das Palaver ?ber Zeiten und Resultate dauert und dauert. Zufrieden sind leider nicht alle. Daf?r sind aber auch etliche Bestzeiten gefallen: Doris, Marko, Ant auf der Halbdistanz und Carlos und Manni beim Marathon.

Zum Ausklang gehts dann nach Wiesbaden zu Petra und Eric. Feste Nahrungsaufnahme inklusive.

Fazit: Mainz ist ein toller Marathon, absolut zu empfehlen, jetzt mit verbesserter Streckenf?hrung und guter Stimmung sowieso. Und gute Resultate kann man auch erzielen. So geschehen bei fast allen gestarteten Passtschonern.

Mein Ergebnis:

In der Gesamtwertung der M?nner den 680 . Platz
In der Wertung der Altersklasse M 35 den 175 . Platz

Brutto-Zeit: 03:43:53 h
Netto-Zeit: 03:41:54 h

1. H?lfte: 01:44:33
2. H?lfte: 01:57:21


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